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01.04.2017 – 30.03.2018
Migration – Teilhabe – Vielfalt
Landesweit Dialogstrukturen zwischen jungen Flüchtlingen schaffen und gestalten

 

 Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Die Aufgaben im Zusammenhang mit der Flüchtlingszuwanderung kommen in eine neue Phase. Waren im vergangenen Jahr im Rahmen der Aufnahme Unterbringung und Versorgung sowie Begleitung der ersten Schritte in der neuen Gesellschaft vordringlich, stehen jetzt Sprach- und Qualifikationserwerb mit dem Ziel der Eingliederung in Arbeit bzw. dem Erreichen von Bildungsabschlüssen im Vordergrund.
Mittelfristig wird es für eine volle Teilhabe von Zuwanderinnen und Zuwandern in Niedersachsen wichtig, Ansprechpersonen und Organisationen zu haben, die den Integrationsprozess von der Seite der Hinzugekommenen betrachten und damit Interessenvertreter sind. Dies sind z. B. die Migrantenorganisationen, die in der AMFN e. V. (Arbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flüchtlinge in Niedersachsen) zusammengeschlossen sind, aber auch religiöse Gemeinschaften z. B. arabische Moscheen, syrisch-christliche Gemeinden, Organisationen der Jesiden usw. Hier gibt es zahlreiche Vorbehalte untereinander, die eine konstruktive Zusammenarbeit der Migrantenorganisationen erschweren. Darüber hinaus finden sich andere Vorbehalte in der Aufnahmegesellschaft.
In einem ersten Projektschritt möchten wir hier Dialogstrukturen schaffen, um die Vorbehalte offen anzusprechen und Wege aufzuzeigen, wie diese überwunden werden können. Hierzu bietet sich die Arbeit mit Jugendlichen an, da diese leichter als die Älteren für einen Austauschprozess zu motivieren sind. Über die Jugendlichen erreichen wir dann auch die älteren Generationen.
Mit dem niedersachsenweit realisierten Projekt „Mitmachen! Um Teil der Willkommenskultur zu sein“ wurden durch die LandvolkHochschule Oesede Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Integration durch migrantische Jugendarbeit entwickelt. Unabdingbar ist hierbei eine gute Zusammenarbeit zwischen den Migrantenorganisationen aber auch den Einrichtungen der Aufnahmegesellschaft. Dies ist nicht allerorts konfliktfrei möglich. Deshalb müssen hier zunächst Dia-logstrukturen aufgebaut werden, um einen Entfeindungsprozess in die Wege zu leiten. Unser Projekt schafft zunächst modellhaft eine Dialogstruktur im Umfeld von Osnabrück und wird die Erfahrungen im Projektzeitraum auf zwei bis drei weitere Standorte übertragen. Zusammen mit den Kooperationspartnern Landkreis Osnabrück und dem ibis-Institut können wir dieses für unsere ländlichen Räume wichtige Themenfeld angehen.

Durchgeführt wird das Projekt von:

Zentrum für ehrenamtliches Engagement 
Katholische LandvolkHochschule Oesede (KLVHS)

Die KLVHS arbeitet seit vielen Jahrzehnten in der Erwachsenenbildung und setzt mit dem Zentrum für ehrenamtliches Engagement zahlreiche Projekte um, die das ehrenamtliche Engagement von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund fördern.

In Kooperation mit:

Ibis 
Ibis Institut für interdisziplinäre Beratung und interkulturelle Seminare

Das Ibis Institut berät Kommunen und freie Träger bei Demografie- und Integrationsprozessen und setzt gemeinsam mit Partnern Projekte in diesem Bereich um. Zu den Arbeitsschwerpunkten zählen ebenfalls Studien und Bestandsanalysen im Bereich der Demografie und Integration.

Landkreis Osnabrück
Landkreis Osnabrück, Integrationsbeauftragter

Der Integrationsbeauftragte ist Ansprechpartner für MigrantInnen sowie für alle in der Integrationsarbeit Engagierten.

 

 Niedersächsisches Ministerium für Soziales Gesundheit und Gleichstellung

 

 

  Lernen im Grünen      
Lernen durch Engagement  Bistum Osnabrück  
     
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