Mittel zum Leben –
Bildungsstätten für einen achtsamen Umgang mit Lebensmitteln

Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum e. V.(Bild: Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum e. V.)


Das Projektanliegen

Jährlich werden rund 18 Millionen Tonnen Lebensmittel in Deutschland entsorgt. Das entspricht etwa einem Drittel des Nahrungsmittelverbrauchs. Dieser Wert muss gleich auf mehrfache Weise größte Bedenken hervorbringen.

Mit dem vierjährigen Projekt „Mittel zum Leben - Bildungshäuser als Impulsgeber und Akteure für ein verlustarmes und nachhaltiges Wirtschaften mit Lebensmitteln in der Region“, das durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert wird, setzt der Bundesverband der Bildungszentren im ländlichen Raum (VBLR) mit seinen 45 Bildungszentren ein deutliches Zeichen im Sinne der Nachhaltigkeit beim Umgang mit Lebensmitteln.

Ziel ist es, die Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln als „Mittel zum Leben“ wahrnehmbar zu steigern und dabei eine ethisch begründete Haltungsänderung verschiedener am Produktzyklus beteiligter Akteure herbeizuführen. So werden

  • umweltbezogene Nachhaltigkeitseffekte erzielt,
  • die globale Ernährungssicherheit berücksichtigt,
  • ökonomische Fragen einbezogen.

Damit orientiert sich der VBLR an den Förderleitlinien der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Er stellt die Vermeidung von Lebensmittelverlusten und Lebensmittelverschwendung bei Privat- und Großverbrauchern sowie die Vermittlung von Entscheidungs- und Handlungskompetenzen in diesem Zusammenhang in den Mittelpunkt.

Bild: Bernd Kasper/picelio.de
Bild: Bernd Kasper/picelio.de


Die Projektbestandteile

  • Praxisbezogene Entwicklung eines Nachhaltigkeitsmanagements im Umgang mit Lebensmitteln innerhalb von Bildungszentren mit anschließendem Transfer innerhalb des VBLR und darüber hinaus
  • Entwicklung und Transfer von Curricula für die Bildungsarbeit mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern (Familien) zum verlustarmen und verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln sowie deren Erprobung und Evaluation in 20 Seminaren mit etwa 800 Verbrauchern/-innen
  • Modellhafte Fortbildung von landwirtschaftlichen Erzeugern zur Sensibilisierung im Umgang mit Lebensmitteln sowie zur Minimierung von Lebensmittelverlusten und zur Analyse von regionalen Formen und Systemen ihrer Vermarktung in 12 Seminaren mit etwa 300 Teilnehmenden
  • Entwicklung und Erprobung von konzeptionellen Grundlagen für einen Dialog von landwirtschaftlichen Erzeugern und Endverbrauchern (regionale „Kommunikationszirkel“) mit dem Ziel, die Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln in einem respektvollen, faktenbasierten Dialog zu steigern
  • Durchführung von Politikgesprächen zur Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für einen verlustarmen und verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln
  • Bundesweite Verbreitung der Projektergebnisse u.a. durch Multiplikatorenveranstaltungen (öffentliche Auftakt-, Abschluss- und Transferveranstaltungen mit Anbietern von Gemeinschaftsverpflegung und Bildungsangeboten, Gespräche mit Politikern/- innen), Presse und Öffentlichkeitsarbeit incl. Internetpräsenz und soziale Netzwerke, Einrichtung eines Online-Sharing-Portals, Herausgabe von projektbezogenen Printmedien

Bild: Ruth Rudolph/pixelio.de
Bild: Ruth Rudolph/pixelio.de


Die Projektphasen

Phase 0

Einbeziehung von 45 Bildungszentren in die Bestandsauf­nahme zum eigenen Wirtschaften mit Lebensmitteln und zu vorhandenen Ansätzen und Konzepten im Bereich der Bildungsarbeit zur Frage des achtsamen Umgangs mit Lebensmitteln

Phase 1

Entwicklung und modellhafte Umsetzung eines Nachhaltigkeitsmanagements zum verlustarmen Umgang mit Lebensmitteln und entsprechender Curricula für die Bildungsarbeit in fünf Bildungszentren

Phase 2

Erweiterung der Umsetzung des Nachhaltigkeitsmanagements und der entwickelten Curricula auf zehn Bildungs­zentren

Phase 3

Ausweitung des Transfers der Projektergebnisse und de­ren Umsetzung auf 20 Bildungszentren sowie auf weitere Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung und Bildungsan­geboten und Transfer darüber hinaus

Der Mehrwert für die Mitwirkenden

  • Mitwirkung bei der Lösung eines zentralen Problems der Nachhaltigkeit
  • Imagebildung innerhalb der eigenen Region
  • Qualifizierung bestehender und Aufbau neuer Netzwerkbeziehungen
  • bundesweite Öffentlichkeitsarbeit
  • Steigerung der Attraktivität für regionale, nationale und internationale Unterstützer
  • Erschließung eines zukunftsweisenden Themenfeldes für die Bildungsarbeit
  • Ansprache neuer Zielgruppen für die eigene Organisation
  • Identifizierung von wirtschaftlichen Einsparungsmöglichkeiten im Bereich der Hauswirtschaft
  • ...


Die Starter-Gruppe

Starter Gruppe
Auftaktveranstaltung in der DBU: Michael Gennert (Leiter Freckenhorst), Peter Klösener (Projektkoordinatior, Oesede), Stephan Haase (Leiter Hermannsburg), Uta-Maria Kern (Geschäftsführerin Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum), Verena Exner (DBU), Dr. Heinrich Bottermann (Generalsekretär DBU), Johannes Buß (Projektleiter, Leitung Oesede) (v. l. n. r.) (Foto: DBU)


Evangelisches Bildungszentrum Hermannsburg
Lutterweg 16 | 29320 Hermannsburg
www.bildung-voller-leben.de
Leitung: Stephan Haase
 
EBH
Ländliche Heimvolkshochschule am Seddiner See
Seeweg 2 | 14554 Seddiner See
www.hvhs-seddinersee.de
Leitung: Dr. Klaus Benthin
 
logo Seddiner See
Katholische Landvolkshochschule „Schorlemer Alst“ Freckenhorst
Am Hagen 1 | 48231 Warendorf
www.lvhs-freckenhorst.de
Leitung: Michael Gennert
 
LVHS Freckenhorst
Katholische Landvolkshochschule Feuerstein
Burg Feuerstein 16 | 91320 Ebermannstadt
www.klvhs-feuerstein.de
Leitung: Heiner Neuner
 
KLVHS Feuerstein
Bildungshaus Landvolkshochschule St. Gunther
Hengersberger Straße 10 | 94557 Niederalteich
www.lvhs-niederalteich.de
Leitung: Helga Grömer
 
St Gunther
Katholische LandvolkHochschule Oesede
Gartbrink 5 | 49124 Georgsmarienhütte
www.klvhs.de
Leitung: Johannes Buß
 
KLVHS Oesede

 

Weitere Informationen:

Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum
Projektbüro:
Katholische LandvolkHochschule Oesede
Gartbrink 5 | 49124 Georgsmarienhütte
Telefon: 0 54 01 / 86 68 - 0
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www.mittel-zum-leben.info
www.facebook.com/VBLR.MittelzumLeben

 

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