Fortbildungsangebot für Gesundheits- und Sozialberufe
Am 17. September 2010 findet die Auftaktveranstaltung des Projekts "Fokus Frühe Ernährung" in der KLVHS Oesede statt, zu der herzlich eingeladen wird.
Wer sich für das Thema Prävention im Ernährungsbereich interessiert, weiß, wie mühsam und schwierig eine Änderung des Essverhaltens bei Jugendlichen und Erwachsenen oft ist und dass Beratungsanstrengungen nicht selten erfolglos verpuffen. In der frühen Kindheit ist eine positive Beeinflussung noch sehr viel einfacher und erfolgversprechender – besonders dann, wenn Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Gesundheitsberufen dabei an einem Strang ziehen.
In derVeranstaltung kommen VertreterInnen verschiedener Gesundheits-Fachdisziplinen zu Wort und decken den großen Bedarf, aber auch die großen Chancen kompetenter und gut koordinierter Ernährungsberatung für junge Eltern auf.
Zum Projekt "Fokus Frühe Ernährung" gehören sieben Fortbildungsmodule, die einzeln oder kombiniert besucht werden können. Das Angebot richtet sich an Hebammen, Frauen- und KinderärztInnen, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräfte, ÖkotrophologInnen, DiätassistentInnen, ErzieherInnen und PsychologInnen. Es findet in Trägerschaft von Universität Osnabrück und KLVHS Oesede statt und gehört zu den Transferprojekten des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe). Die Förderung erfolgt durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.
Zum Flyer für die Auftaktveranstaltung geht es hier >>>
Eine Übersicht über das gesamte Fortbildungsangebot findet sich hier >>>
"Börsenspiele oder Schuldenfalle"
Mittwoch, den 25. August 2010 um 10:10 Uhr
Kreistagspolitiker in der KLVHS beim Familienbund
Zu einem intensiven Austausch über familien- und sozialpolitische Fragen hat sich der Vorstand des Familienbundes der Katholiken (FDK) im Bistum Osnabrück am 24.08.2010 in der KLVHS Oesede mit Sozial- und Bildungspolitikern der CDU-Kreistagsfraktion im Landkreis Osnabrück getroffen. Im Mittelpunkt des Gespräches standen die Fragen, wie Armut und Ausgrenzung wirksam bekämpft und wie das Recht auf Bildung auf breiter Basis realisiert werden können.
Neben der konkreten Unterstützung in Notlagen müsse es ein Anliegen sein, sozial benachteiligten Familien gute und lebensnahe Bildung zu ermöglichen, so Bernward Abing, Mitglied des Sozialausschusses im Kreistag. Schon für Kinder und Jugendliche sei es wichtig, „Lebensunterricht“ zu bekommen, der sich an ganz konkreten Alltagshürden orientiere. Dem stimmte Klaus-Heinrich Rahe vom Familienbund mit der Kritik zu, dass man sich in der Schule zuweilen lieber mit „Börsenspielen“ befasse als der Frage nachzugehen, wie man sich auch mit einem kleinen Einkommen vor der Schuldenfalle retten könne.
Beispielhaft stellt Renate Schatte, die an der Ausbildung zur Ansprechpartnerin "Wohnen und Leben mit Zukunft" für die Stadt Melle teilgenommen hat und nun als "Kümmerer" für ihren Stadtteil für die Beratung der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung steht, bei der Präsentation des neuen Angebotes eine Wohnraumberatung zur barrierefreien Modernisierung im Film vor.
Ansprechpartner für „Wohnen und Leben mit Zukunft“ in Melle
Freitag, den 20. August 2010 um 09:18 Uhr
Ausbildung von Ehrenamtlichen im Zentrum für ehrenamtliches Engagement
Insgesamt sechs Ausbildungstagen für ehrenamtliche Ansprechpartner/-innen im Projekt "Wohnen und Leben mit Zukunft" organisierte das Zentrum für ehrenamtliches Engagement an der Katholischen LandvolkHochschule in Georgsmarienhütte-Oesede im Auftrag des Landkreises Osnabrück und der Stadt Melle.
Die künftig in den Meller Stadtteilen arbeitenden ehrenamtlichen Ansprechpartner/-innen werden Interessierten zur Verfügung stehen, wenn es um die Beratung rund um Fragen von Wohnen im Alter, aber auch für andere Zielgruppen geht.
Im Rahmen der im ersten Halbjahr 2010 stattgefundenen Ausbildung haben sich die ehrenamtlichen Ansprechpartner/-innen mit ihrer eigenen Rolle auseinandergesetzt, sich auf Gesprächssituationen vorbereitet und einen Überblick über haushaltsnahe Dienstleistungen und ambulante sowie stationäre Hilfemöglichkeiten für Menschen im Alter erhalten. Zudem haben sie sich mit der demographischen Entwicklung in ihrer Stadt befasst, eine Einführung in die Grundsätze der Barrierefreiheit im Wohnraum erhalten und Ansätze von Wohn- und Hausgemeinschaften kennengelernt. Letztlich wurden auch Grundlagen der energetischen Sanierung und Fragen des Werterhalts von Immobilien thematisiert.
Annemarie Dauwe vom Sommerkurs 1960 schreibt in der Chronik zum 80-jährigen Jubiläum der LandvolkHochschule: „Der schlimmste Augenblick des Kurses war, als unser Bus kurz nach dem Start auf der geraden Strecke unterhalb der Schule die kleine Böschung herab rutschte und umkippte.“ Heute hatte eine Gruppe junger Erwachsener mehr Glück im Unglück: Der Bus rutschte nur leicht ab und kippte nicht ganz um.
Feldzeichen zu Friedenszeichen
Mittwoch, den 28. Juli 2010 um 16:58 Uhr
Kreativität kennt keine Grenzen. Im zweiten Familienseminar in Oesede haben 95 Teilnehmende Besonderes geschaffen: drei Friedenszeichen wurden von Frauen, Männern und Kindern bemalt und am heutigen Tage aufgestellt. Unter der fachkundigen Projektleitung von M.N. und N.T. war es eine Leichtigkeit, die Friedenszeichen zu justieren. Nun zieren sie die Rasenfläche vor der LandvolkHochschule und sprechen stumm: „Frieden beginnt im Kleinen. Jeder Einzelne ist ein Bestandteil des Friedens, wenn er will.“ Die Teilnehmenden der Familienseminare sind es ganz sicher.
Mit 42 Erwachsenen und 45 Kindern war die Katholische LandvolkHochschule Oesede in den ersten zwei Wochen der Sommerferien (26.06.-09.07.2010) fast bis zum letzten Platz ausgebucht. Unter der Überschrift „Gemeinsam mit Pinsel und Taktstock – Ein Sommer für Eltern und Kinder“ waren Familien aus dem Osnabrücker Land, dem Emsland, dem Oldenburger Land wie auch aus Ostfriesland nach Georgsmarienhütte-Oesede gekommen, um hier einen Teil ihres Sommerurlaubs zu verbringen.
Bei der von Andreas Brinker und Birgit Schulte geleiteten Maßnahme handelte es sich jedoch nicht um ein klassisches Urlaubsangebot, sondern um ein Familienseminar, wie es sie an der Katholischen LandvolkHochschule schon seit 1972 gibt. Zwei Wochen lang konnten sich Eltern und Kinder mit musischen und kreativen Elementen vertraut machen. Acrylmalerei, Action-Painting, künstlerisches Gestalten mit Sand oder Gips oder Einführung in die Gospel-Musik waren da nur einige Schlagworte.
Vorbereitung auf den Wettbewerb des Bistums Osnabrück
Das Zentrum für ehrenamtliches Engagement an der Katholischen LandvolkHochschule Oesede bietet erstmalig ein Seminar an, das sich an Mitglieder von Wahlausschüssen und andere Verantwortliche für die in diesem Jahr im Bistum Osnabrück anstehenden Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahlen richtet. Vom 20. Bis zum 22. August 2010 geht es darum, wie die Zeit rund um den Wahltermin am 6./7. November dieses Jahres möglichst kreativ und öffentlichkeitswirksam gestaltet werden kann.
Für viele Pfarrgemeinden sei die Durchführung der alle vier Jahre stattfindenden Wahlen schon Routine, so Peter Klösener vom Zentrum für ehrenamtliches Engagement. Da gerate nur zu leicht aus dem Blick, dass dieser Anlass auch eine große Chance für eine Pfarrei bedeute. Schließlich werde hier deutlich, dass die Gemeinde durch demokratisch gewählte Gremien geleitet werde und dass alle Gemeindemitglieder ihre Stimme abgeben könnten.